Zusammenfassung des Essays von Dan Rosen

Is the Clipper Chip Necessary?




Dan Rosen befaßt sich in seinem Essay "Is the Clipper Chip Necessary?" mit der Notwendigkeit der Verschlüsselung und der Frage, ob der Clipper-Chip die dabei zu stellenden Anforderungen erfüllt. Dabei beschreibt er unter anderem auch die Problematik, die durch die Geheimhaltung des SKIPJACK-Algorithmus aufgeworfen wird, und die Ablehnung der Versuche der Regierung, den Markt für Verschlüsselungsprodukte zu reglementieren, durch die Industrie.

Der Autor beschreibt die Besorgnis der Clipper-Chip-Gegner über einen eventuellen Mißbrauch der eingebauten Abhörmöglichkeit durch Regierung oder Geheimdienste. Seiner Ansicht nach hat die Diskussion bewiesen, daß die meisten Menschen nicht bereit sind, einen Teil ihrer persönlichen Freiheit und Privatsphäre aufzugeben, um den Strafverfolgungsbehörden die Kriminalitätsbekämpfung zu erleichtern.

Rosen geht ebenfalls darauf ein, daß der Clipper-Chip nach Angaben der Regierung leichter zu exportieren sein wird als andere kryptographische Produkte, da aufgrund der Nichtermittelbarkeit des implementierten Algorithmus keine wesentlichen Exportbeschränkungen erforderlich seien (im Gegensatz zu bisherigen Produkten). Er stellt heraus, daß kaum ein Staat bereit sein werde, Chips zu importieren, auf denen Abhörmöglichkeiten für die amerikanischen Geheimdienste installiert sind. Derartige Exportversuche könnten als Weltmachtbestrebungen ausgelegt werden.

Die Schlußfolgerung aus allen diesen Punkten lautet: Die Vorteile des Clipper-Chips wiegen seine Nachteile nicht auf; insbesondere die Aufgabe eines Teils der Privatsphäre ist nicht hinnehmbar. Daher ist der Chip abzulehnen.

Dan Rosen: Is the Clipper Chip Necessary?, Originaltext



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